#WardrobeRevolution x Slow Fashion Manifest Pt. I:
»Make it Last«
»shortcuts« – Once again it’s April, meaning, yet another Fashion Revolution Day to come – most probable in the discursive company of an overwhelming lot of words and visuals, all wrapped around the recently brought up as well as quite urgent question: #whomademyclothes? This year we couldn’t keep our feet (and ever tiping fingers) still and put our heads together with a bunch of inspiring people in advance. You may have stumbled over a few behind the scenes shots already… May we now present? The first act (!) in a month-long, ever-growing story of personal #WardrobeRevolution(s). Thought up and brought to realization by an oh-so-inspiring network of Slow Fashion Bloggers around Germany (see a list of the participants below). Our personal story, to begin with, is all about ›Things That Last‹.
Facing all the breathtakingly–beautiful and thoughtfully made pieces of clothing we stumbled upon during the recent months, whilst also facing our wardrobes changing as we were slowly replacing them with Slow Fashion pieces and ideas, we decided on starting yet another project in April. Voilà, Act I of a quite different story, completely coming from our own heads, realized in cooperation with our compagnon and partner in crime Bassi Lichtenberg: Our first very own and quite personal Slow Fashion Manifest, which will be growing during the upcoming weeks as we live, learn and… well, dress.
Pt I is, to take the shortcut, somewhat inspired by Lisa Corneliusson and Emma Elwin who, amongst others, turn our eyes to what is most important in building up an ethical wardrobe: Focusing on the things, that last. Say: High Quality and timeless pieces. Our very own interpretation? Would be the things that we have loved, lived with, and lost many times over the years – and which have returned to our wardrobes in any kind of possible variations.
Vor ein paar Tagen munkelten wir noch… und plötzlich ist es auch schon April. Heißt für uns, die Bildschirme nach kurzer Reiseunterbrechung wieder aufzuklappen und in die Tasten zu hauen! Voilá, voilá, dürfen wir das virtuelle Buch für euch aufklappen? Dahinter steckt heute, pünktlich zum 01. April nämlich: die erste Kleiderschrankgeschichte in diesem Monat, von der unter dem Motto #WardrobeRevolution(s) noch so einige schöne – um genau zu sein 23 – folgen werden! Wir haben uns mit Kolleginnen wie der liebsten Anni, Kleidergeschichtenerzählerin Vreni und vielen anderen inspirierende Menschen – unter anderem der wunderbaren Fast– und Neu–Bekanntschaft Amina, die mit Raketeninspiration das Projekt angezettelt hat – zusammengetan, um den Monat gemeinsam mit Bildern und Geschichten zu füllen. Kurzgeschichten gegen den grauen und ziemlich brutalen Produktionsalltag in der Modebranche, sozusagen. Kurzgeschichten, die ohne Zeigefinger aber dafür mit umso mehr Konfetti im Herzen zeigen sollen, wie das Kleiderleben vielleicht ein bisschen besser, und vor allem grüner angegangen werden kann. Tag für Tag, Schritt für Schritt, ohne Scheu, auch ziemlich kleine davon zu machen.
Unser persönlicher Ausfallschritt #1, der sich auf der gemeinsamen Reise gen langsamerem und grüneren Kleiderschrank as der allerwichtigste heraus gestellt hat? ›Make Things Last‹. Auf der Suche nach unserer persönlichen Kleidergeschichte liefen uns dennoch so viele wunderbar–inspirierende Kleiderstücke, MacherInnen und Ideen über den Weg, dass wir beschlossen haben, unser ganz eigenes, persönliches Slow Fashion Manifest visuell und in Worten festzuhalten. Aus eigenen Federn, mit der Hilfe von Langschon–Compagnon, Partner in Crime und Fotograf Bassi Lichtenberg haben wir’s tatsächlich mit ach und krach zum April geschafft. Heute also auch hier nur ein Auftakt, auf den weitere Geschichten über die kommenden Wochen folgen werden.
Nun aber zu unserer visuellen Antwort auf die eigene Kleiderschrankrevolution Teil I, die sich eigentlich kaum so nennen mag, ist sie doch eigentlich so selbstverständlich…

Anna: Dress – By Signe borrowed | Coat – Armedangels borrowed | Shoes – Veja | Rings – Folkdays
Esther: Shirt – Jan n June | Jeans – K.O.I. via glore HH borrowed | Shoes – Vintage
›Make It Last‹.
Investiere in die Stücke, die – komme was wolle – bleiben, sei es ob der guten Qualität, oder ob der guten Basis, die das jeweilige Stück für die tägliche Alltagsuniform zu bieten hat. Unsere persönliche Antwort darauf? Sind das perfekte Shirt, in klassischer, oder eben in Kleiderform. Ebenfalls dazu gehört – irgendwie–überraschender–Weise – noch immer eine schwarze Jeans, weiße Turnschuhe und angesichts des schöner werdenden Wetters ein schlichtes paar Sandalen. Und drüber? Darf Morgens wie Abends, im Frühling, Sommer, Herbst und am liebsten auch Winter ein schlichter Trench. Und: Fertig wäre die tägliche Uniform, die man gut und gern auch »French Wardrobe« oder »Capsule Wardrobe« nennen könnte – die in diesem Fall jedoch zusätzlich aus ökofairen Teilen zusammengesetzt ist.
Esther: Dress – Armedangels borrowed | Coat* – thanks to Armedangels | Bag – O My Bag via glore HH borrowed | Shoes – Veja
Anna: Shirt – Muka Va übers Phasenreich | Jeans – K.O.I. via glore HH borrowed | Shoes* – thanks to Maas Natur
A apropos Fair:
Wo wir übrigens unter dem Motto #whomademyclothes doppelt genau hingeschaut haben? Na, unter anderem bei dem perfekten grauen T–Shirt, was bereits vor einiger Zeit bei den Liebsten von Jan n June mitgenommen wurde. Dieses kommt mit einer eigenen ECO–ID daher und erzählt: Material: GOTS zertifizierte Organic Cotton, gewebt: in der Türkei. Design und Schnitttechnik: entstanden in Hamburg. Genäht: in Polen!
Beim schönen Trench, den wir dank Armed Angels seit ein paar Wochen unseren eigenen nennen dürfen, war das fragen uns doppelt wichtig – im Etikett steht lediglich Made in China. Huch? Die Antwort der lieben Katia fiel umso spannender aus: Angefangen haben Armedangels mit der Produktion in Portugal, weil das aufgrund der räumlichen Nähe einfach zu kontrollieren ist. Die eigentliche Idee war aber immer, mit der Produktion dort hinzugehen, wo die Bedingungen für Umwelt und Mitarbeiter nicht optimal sind, um genau dort etwas zu bewegen, wo es nötig ist. Eben auch in China. Entsprechend werden die Betriebe auch dort streng kontrolliert – und je größer die Marke wird, und entsprechend größer auch die Produktionsmengen, desto größer wird auch der Einfluss den das Unternehmen auf die hiesigen Arbeits- und Umweltbedingungen ausüben kann. Chapeau, für diesen Schritt. Und natürlich das zweite Etikett: 100% Lyocell, das nachhaltig aus dem Rohstoff Holz gewonnen wird.
In den kommenden Wochen veröffentlichen wir unter dem Titel Slow Fashion Manifest unser ganz eigenes persönliches Manifest. Dieser Post ist außerdem Auftakt der Reihe #WardrobeRevolution, die wir anlässlich des Fashion Revolution Monats April ins Leben gerufen haben.
Wir? Das sind: 01.04. Anna und Esther vom Kunstkinder Mag | 02.04. Larissa von Larytales | 03.04. Anna von Annanikabu | 04.04. Anni von Fashion Fika | 05.04. Vreni von Jäckle & Hösle | 06.04. Mirjam von My Green Style | 07.04. Julia von Schrift und Herz | 08.04. Mari von maridalor | 09.04. Justine von Justine kept calm and went vegan | 10.04. Corinna von Kissen und Karma | 11.04. Kim von Kim goes Öko | 12.04. Marisa von My fair Ladies | 13.04. Bina von Stryletz | 14.04. Julia und Anna von subvoyage | 15.04. Frauke von Ekulele | 16.04. Feli von Felitales | 17.04. Amina von Grasgrün & Himmelblau | 18.04. Franziska von Veggie Love | 19.04. Sabrina von Today is… | 20.04. Barbara von Gretchens Fragen | 21.04. Chrisi von Madame Chrisi | 22.04. Mia von Helilahey | 23.04. Julia und Agnes Pauline vom Nice to have Mag | und am 24.04. Lisa von at/least.
Pictures: Bassi Lichtenberg / @lichtenberg_photos
Der Beitrag #WardrobeRevolution & Slow Fashion Manifest Pt. I: Make it Last erschien zuerst auf Kunstkinder Mag.