2013-02-04

Am 18. Januar starteten wir die Wahlphase zu den jährlichen Year End Awards von CAGEMATCH. Ihr hattet 13 Tage Zeit, eure Meinung kund zu tun und damit die Wahl zu beeinflussen. Inzwischen sind alle Ergebnisse ausgewertet. In den kommenden Tagen präsentieren wir euch die Preisträger aller Ligen bzw. Kategorien. Den Anfang macht dabei der Bereich Mainstream mit den Ligen World Wrestling Entertainment und Total Nonstop Action Wrestling.

World Wrestling Entertainment

WWE-Wrestler des Jahres

1. CM Punk – 1.354 Punkte (Vorjahressieger: CM Punk)

2. Dolph Ziggler – 542 Punkte

3. Daniel Bryan – 514 Punkte

Zur Auswahl: Das Ergebnis kommt wenig überraschend: CM Punk war über das gesamte Jahr 2012 hinweg amtierender WWE Champion, die Ernennung zum WWE-Wrestler des Jahres ist daher nur folgerichtig und auch in dieser Deutlichkeit absolut verdient. Ihm folgen mit einem gehörigen Abstand zwei Aufsteiger des Jahres, Dolph Ziggler und Daniel Bryan. Während letzterer im ersten Quartal des Jahres die World Heavyweight Championship hielt und momentan amtierender Tag Team Champion ist, befindet sich der "Show Off" aktuell schnurstracks auf dem Weg Richtung Main Event. Der Slammy-Gewinner in dieser Kategorie, John Cena, landete bei uns hingegen nur auf Platz 5.

WWE-Tag Team des Jahres

1. Team Hell No (Daniel Bryan & Kane) – 1.220 Punkte (Vorjahressieger: Awesome Truth (The Miz & R-Truth))

2. Team Rhodes Scholars (Cody Rhodes & Damien Sandow) – 772 Punkte

3. Prime Time Players (Darren Young & Titus O'Neil) – 284 Punkte

Zur Auswahl: Die in den letzten Jahren so oft kritisierte Tag Team Division der McMahon-Promotion erlebte im vergangenen Jahr durchaus einen Aufschwung. Doch trotz der zahlreichen Teams stachen nur zwei Kombinationen wirklich heraus. Allen voran natürlich die amtierenden Champions Kane & Daniel Bryan, welche zwar nur "gezwungenermaßen" in ein Team gesteckt wurden, seitdem aber meist erfolgreich waren und darüber hinaus einen hohen Unterhaltungswert boten. Der erste Platz in unserer Abstimmung ist daher durchaus gerechtfertigt. Auf dem zweiten Platz folgen dann auch gleich ihre härtesten Konkurrenten der letzten Monate: Team Rhodes Scholars. Sandow & Rhodes gelang zwar letztendlich kein Titelgewinn, aber sie standen doch immer noch eine halbe Stufe über der restlichen Division, was der zweite Platz deutlich zum Ausdruck bringt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man aber davon ausgehen, dass diese Kategorie im nächsten Jahr neue Preisträger findet. Cody Rhodes und Damien Sandow erklärten letzten Freitag ihre einvernehmliche Trennung, während Bryan und Kane durch wieder zunehmende Spannungen auffallen. Somit dürften wohl bald andere Teams an der Spitze dieser Division stehen.

WWE-Diva des Jahres

1. AJ Lee – 966 Punkte (Vorjahressieger: Beth Phoenix)

2. Eve Torres – 575 Punkte

3. Kaitlyn – 426 Punkte

Zur Auswahl: Die Wahl von AJ Lee zur Diva des Jahres spiegelt wohl am besten dar, warum die Damen in der WWE nicht Wrestlerinnen, sondern Diven heißen. Den AJ hielt 2012 nicht einen einzigen Titel, bestritt eher selten Matches und überzeugte vornehmlich in anderen Rollen. Ihre Präsenz in Programmen mit Daniel Bryan, CM Punk, Kane, John Cena und nicht zuletzt Dolph Ziggler rechtfertigen diese Wahl aber durchaus, da sie dadurch mehr im Rampenlicht stand als ihre Kolleginnen.

WWE-Non-Wrestler des Jahres

1. Paul Heyman – 748 Punkte (Vorjahressieger: The Rock)

2. AJ Lee – 701 Punkte

3. Dr. Shelby – 279 Punkte

Zur Auswahl: In dieser Kategorie schrammt AJ knapp am Sieg vorbei. Hier feierte ein alt-bekannter seine Rückkehr. Paul Heyman tauchte zunächst als Repräsentant von Brock Lesnar auf, ehe er sich CM Punk anschloss und diesen für die letzten rund vier Monate des Jahres begleitete. Doch egal an wessen Seite, Heyman konnte durchgehend unterhalten. Keine Frage, seine Rückkehr war eine definitive Bereicherung für die WWE-Shows. Ein Ehrenlob erhält an dieser Stelle auch Dr. Shelby auf Platz 3. Der Therapeut von Kane und Daniel Bryan spielte seine Rolle hervorragend, was ihm am Ende die Bronzemedaille in dieser Kategorie einbrachte.

WWE-Aufsteiger des Jahres

1. Dolph Ziggler – 607 Punkte (Vorjahressieger: CM Punk)

2. Ryback – 601 Punkte

3. Antonio Cesaro – 553 Punkte

Zur Auswahl: Ein knappes Rennen gab es unter den Aufsteigern. Am Ende hätten sowohl Ryback, als auch der letztlich triumphierende Dolph Ziggler den Sieg hier verdient gehabt. Während "Big Hungry" erst im Frühling 2012 mit diesem Gimmick debütierte und einen kometenhaften Aufstieg hinlegte, musste sich der "Show Off" genau diesem Zeitpunkt auch für viele Superstars hinlegen. Allerdings zog sich Ziggler in der zweiten Hälfte aus diesem Loch heraus, konnte seine Fehden gegen Randy Orton sowie John Cena erfolgreich beenden und besitzt nach wie vor die garantierte Chance auf ein World Title Match.

WWE-Gimmick des Jahres

1. CM Punk – The Best In The World demanding respect – 629 Punkte (Vorjahressieger: CM Punk – The Voice Of The Voiceless)

2. Team Hell No – Anger Management – 459 Punkte

3. Damien Sandow – The Intellectual Savior Of The Masses – 308 Punkte

Zur Auswahl: Der zweite Erfolg für CM Punk. Während er in der ersten Jahreshälfte das coole Babyface spielte, änderte sich seine Gesinnung mit dem GTS gegen The Rock bei RAW 1000. Ein Einstellungswechsel, welcher bei euch offenbar Anklang fand. Auf dem zweiten Platz befindet sich in dieser Kategorie ausnahmsweise ein Tag Team, aber die Anger Management-Probleme von Daniel Bryan und Kane waren für euch wohl doch unterhaltsamer als so manches Einzel-Gimmick. Einen beachtlichen dritten Platz belegt hier Damien Sandow. Der Neuling erreicht als Intellectual Savior mit seiner gepflegten Ausdrucksweise oder der speziellen Haltung des Mikrofons wohl doch einige der Massen. Gestandenere Superstars wie Dolph Ziggler oder Brock Lesnar blieben da mit ihren Persönlichkeiten dahinter zurück.

WWE-Verpflichtung des Jahres

1. Antonio Cesaro – 1061 Punkte (Vorjahressieger: Sin Cara)

2. Damien Sandow – 454 Punkte

2. Dean Ambrose – 454 Punkte

Zur Auswahl: Mit deutlichen Abstand hat sich Antonio Cesaro als Verpflichtung des Jahres herausgestellt. Ob dies wohl damit zu tun hat, dass er hier und da mal unsere Muttersprache im WWE-TV mit einbringt? Sei es wie es sei, der Schweizer hat sich in Stamford schnell einen Namen gemacht. Seit letztem August hält er inzwischen auch die United States Championship, eine Regentschaft, welche bisher eigentlich von keinem Herausforderer wirklich gefährdet werden konnte. Den zweiten Platz teilen sich Sandow und Dean Ambrose. Letzterer ist ja vor etwas über zwei Monaten endlich debütiert und konnte bisher sowohl im Ring, als auch in seinen Promos sehr überzeugen. Alles in allem kann man aber sagen, dass das gesamte "Podium" dieser Kategorie wohl noch eine durchaus große Zukunft in der WWE vor sich hat.

Most Underrated (WWE)

1. Wade Barrett – 461 Punkte (Vorjahressieger: John Morrison)

2. Christian – 440 Punkte

3. Tyson Kidd – 427 Punkte

Zur Auswahl: Bereits Ende letzten Jahres forderten viele den Push von Wade Barrett in den Main Event. Das ihm dieser bisher verwehrt blieb, liegt aber sicher nicht am mangelnden Willen der WWE-Offiziellen. Barrett war einen Großteil des Jahres verletzt und kehrte erst Anfang September ins WWE-Fernsehen zurück. Dort baute man ihn langsam wieder neu auf, für viele Fans offenbar zu langsam. Ein Dauerbrenner in dieser Kategorie ist mittlerweile Christian. Nach seinen zwei World Title-Gewinnen im letzten Jahr wurde es 2012 wieder deutlich ruhiger um den Mann. Wie auch bei Barrett lag dies mitunter auch an diversen Verletzungen, mit denen er sich herumquälte. Ob er bei seinem baldigen Comeback wieder in der Midcard einsteigt oder doch noch ein Push auf ihn wartet, bleibt abzuwarten.

WWE-Pay Per View des Jahres

1. WWE WrestleMania 28 – 728 Punkte (Vorjahressieger: WWE Money In The Bank 2011)

2. WWE TLC: Tables, Ladders & Chairs 2012 – 582 Punkte

3. WWE Extreme Rules 2012 – 484 Punkte

Zur Auswahl: Eines vorneweg: World Wrestling Entertainment veranstaltete in diesem Jahr einige sehenswerte Veranstaltungen. Allerdings kam mal wieder keine an WrestleMania vorbei. Dies ist auch nicht gerade unverdient. Die Veranstaltung bot eine Menge großer Matches, allen voran natürlich The Rock vs. John Cena sowie das Hell In A Cell Match zwischen dem Undertaker und Triple H. Gefolgt wird WrestleMania von zwei weiteren guten Pay Per Views: TLC und Extreme Rules. Interessante Randnotiz: in unserer Datenbank hat WrestleMania 28 nur die viertbeste Wertung aller WWE-PPVs aus dem Jahr 2012 und liegt dort eben hinter Extreme Rules, TLC sowie Night Of Champions.

WWE-Match des Jahres

1. Hell In A Cell Match: The Undertaker vs. Triple H (WWE WrestleMania 28) – 708 Punkte (CM Punk vs. John Cena - WWE Money In The Bank 2011)

2. TLC Match: Ryback & Team Hell No (Daniel Bryan & Kane) vs. The Shield (Dean Ambrose, Roman Reigns & Seth Rollins) (WWE TLC: Tables, Ladders & Chairs 2012) – 451 Punkte

3. CM Punk vs. Daniel Bryan (WWE Over The Limit 2012) – 348 Punkte

Zur Auswahl: Hier deckt sich das Ergebnis schon wieder mit unseren Datenbank-Wertungen, sowie mit den Meltzer-Ratings. Das Hell In A Cell Match von WrestleMania 28 erhielt im Wrestling Observer Newsletter ****3/4 Sterne und hat bei CAGEMATCH eine Nutzerwertung von 9.11. Triple H und der Undertaker boten in Miami eine hervorragend erzählte Schlacht, welche letztendlich standesgemäß nach einem Tombstone Piledriver endete. Der zweite Platz wird von einem Match belegt, welches die meisten Beobachter durchaus überrascht hat. The Shield feierte sein In-Ring-Debüt, wobei die drei Neulinge sich in einem intensiven und mit schönen Spots gespickten Match durchsetzen konnten. Wrestlerisch war aber mit Sicherheit CM Punk vs. Daniel Bryan von Over The Limit das beste Match des Jahres. Die beiden hatten an diesem Abend besonders viel Spaß an ihrem Handwerk und lieferten einen technischen tollen Kampf ab.

WWE-Fehde des Jahres

1. Zwei Indy-Helden auf dem Mainstream-Olymp: CM Punk vs. Daniel Bryan – 587 Punkte (CM Punk vs. John Cena)

2. Once In A Lifetime: John Cena vs. The Rock – 488 Punkte

3. The End Of An Era: The Undertaker vs. Triple H – 397 Punkte

Zur Auswahl: Und erneut schafft es CM Punk an die Spitze einer Kategorie. Diesmal mit einer Fehde, welche sich die kühnsten Internet-Fans vor Jahren noch nicht einmal erträumt hatten. Denn mit CM Punk und Daniel Bryan kämpften zwei Independent-Legenden das größte Gold des Wrestlings untereinander aus und produzierten dabei (erwartungsgemäß) sehr gutes Wrestling sowie tolle Promos und Wortgefechte. Letzteres gab es auch bei John Cena vs. The Rock, einer Fehde, die über ein Jahr aufgebaut wurde. Die Wochen vor WrestleMania wurden von beiden Superstars entscheidend geprägt, wobei es auch eigentlich nie langweilig wurde. Ebenso wenig wie bei der zweiten großen WrestleMania-Fehde. Zwar fehlte im Gegensatz zu Rock/Cena ein wenig die Spannung, aber Triple H und der Undertaker sind auch in ihrem Alter immer noch Meister ihres Fachs.

Total Nonstop Action Wrestling

TNAW-Wrestler des Jahres

1. Austin Aries – 551 Punkte (Vorjahressieger: Bobby Roode)

2. Bobby Roode – 296 Punkte

3. Bully Ray – 224 Punkte

Zur Auswahl: Das kann ich gleichmal vorwegnehmen: den Namen Austin Aries werdet ihr in den nächsten Zeilen und Kategorien noch öfters lesen. Die Wahl zum Wrestler des Jahres folgt für A Double absolut verdient. Er dominierte das komplette erste Halbjahr die X-Divsion, ehe er sich zu Höherem aufmachte und bei Destination X schließlich World Champion wurde. Selbst nach seinem Titelverlust bei Bound For Glory blieb er oft im Fokus der Shows, weshalb das Jahr 2012 durchaus als das von Austin Aries beschrieben werden kann. Sein Vorgänger als World Champion folgt ihm auf Platz 2. Auch Bobby Roode durchlebte das wohl erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Am Ende eben dieses schloss er sich mit Austin Aries zusammen, um sich zusammen wieder an die Spitze zu arbeiten. Ob dies gelingen wird? Man wird sehen. Genauso wie bei Bully Ray, der momentan seinen zweiten oder dritten Frühling durchlebt und sowohl als Heel, als auch als Face auf ganzer Linie überzeugen kann. In dieser Kategorie übrigens eine kuriose Parallele zur WWE: der offiziell gewählte Wrestler des Jahres Jeff Hardy schaffte es ebenso nicht aufs Podium , sondern nur auf den 4. Platz.

TNAW-Tag Team des Jahres

1. Christopher Daniels & Kazarian – 498 Punkte (Vorjahressieger: Beer Money Inc. (Bobby Roode & James Storm))

2. Magnus & Samoa Joe – 231 Punkte

3. AJ Styles & Kurt Angle – 178 Punkte

Zur Auswahl: Was die WWE in diesem Jahr verbessert hat, lief bei TNAW genau anders herum. Die Tag Team Division ist praktisch kaum vorhanden, und so wundert es nicht, dass zwei der drei topplatzierten Teams nicht mehr zusammen sind. An der Spitze steht mit Chistopher Daniels und Kazarian allerdings eine Kombination, die noch besteht. Die beiden überzeugten als "Bad Influence" nicht nur im Ring, sondern vor allem auch am Mikrofon. Damit sind die ehemaligen "World Tag Team Champions Of The World" auch absolut verdiente Sieger dieser Kategorie.

TNAW-X-Division-Wrestler des Jahres

1. Austin Aries – 578 Punkte (Vorjahressieger: Austin Aries)

2. Zema Ion – 221 Punkte

3. Kenny King – 137 Punkte

Zur Auswahl: Wie bereits angekündigt, wird Austin Aries noch öfter zu lesen sein. Und wie ebenso schon geschrieben, dominierte A Double die X-Division über das komplette erste Halbjahr hinweg, weshalb die Wahl zum X-Division-Wrestler des Jahres wenig überraschend kommt. Sein Nachfolger Zema Ion schaffte es auf Platz 2, der den Titel immerhin auch drei Monate lang halten durfte. Der aktuelle Titelträger Rob Van Dam, der sich momentan in einer Fehde mit dem Drittplatzierten Kenny King befindet, verpasste das Podium knapp.

TNAW-Knockout des Jahres

1. Gail Kim – 278 Punkte (Vorjahressieger: Velvet Sky)

2. Tara – 202 Punkte

3. Miss Tessmacher – 198 Punkte

Zur Auswahl: Auf den ersten drei Plätzen bei den Knockouts befinden sich auch gleichzeitig drei der vier Championessen des abgelaufenen Kalenderjahres. Gail Kim hielt das Gold dabei am längsten und steht somit auch nicht unverdient an der Spitze. Tara holte sich den Knockouts Title schließlich in einer Fehde gegen ihre ehemalige Freundin Miss Tessmacher, welche sich 2012 erstmalig einen Einzeltitel sichern konnte.

TNAW-Non-Wrestler des Jahres

1. Sting – 230 Punkte (Vorjahressieger: Christy Hemme)

2. Hulk Hogan – 155 Punkte

3. Jeremy Borash – 152 Punkte

Zur Auswahl: TNAW hatte im abgelaufenen Jahr zwei General Manager: Sting und Hulk Hogan. Die ehemaligen Rivalen machten damit auch die Kategorie Non-Wrestler des Jahres unter sich aus, wobei Sting wohl offenbar in dieser Rolle mehr überzeugt hat. Auf dem dritten Platz landet TNAW-Urgestein Jeremy Borash, der als Interviewer und Kommentator konstant überzeugt hat.

TNAW-Aufsteiger des Jahres

1. Austin Aries – 489 Punkte (Vorjahressieger: Bobby Roode)

2. Bully Ray – 208 Punkte

3. Bobby Roode – 164 Punkte

Zur Auswahl: Moment, hatten wir diese drei Namen nicht schon einmal? Ja, ganz recht. Auch in dieser Kategorie führen Aries, Ray und Roode das Feld an. Austin Aries schaffte als X-Division-Wrestler den Sprung in die Heavyweight Division. Zu Beginn des Jahres hätte damit wohl niemand ernsthaft gerechnet. Ebenso wenig damit, das Bully Ray sich tatsächlich noch einmal in der Uppercard festsetzt und seit einigen Monaten in der wichtigsten Storyline TNAWs eine Schlüsselrolle einnimmt.

TNAW-Gimmick des Jahres

1. Austin Aries – The Greatest Man That Ever Lived – 353 Punkte (Vorjahressieger: Bobby Roode)

2. Bobby Roode – The IT-Factor – 180 Punkte

3. Bully Ray – Der klassische Bully – 169 Punkte

Zur Auswahl: Jetzt wird's aber langsam langweilig. Schon wieder gewinnt Austin Aries einen Award, schon wieder folgen ihm dabei Bobby Roode und Bully Ray auf den folgenden Plätzen. Dies verdeutlich, wie gut diese drei Männer in den vergangenen zwölf Monaten waren und wie überzeugend sie ihre jeweiligen Rollen gespielt haben.

TNAW-Verpflichtung des Jahres

1. Joey Ryan – 256 Punkte (Vorjahressieger: Austin Aires)

2. Kenny King – 227 Punkte

3. Chavo Guerrero – 218 Punkte

Zur Auswahl: Große Namen kamen 2012 ja nicht unbedingt zu TNAW, dafür aber umso mehr "kleinere". Durch "Gut Check" fanden viele neue Namen ihren Weg ins IMPACT-Roster, wirklich durchsetzen konnten sich davon aber wenige. Einer davon war Joey Ryan, welcher seine Challenge ironischerweise verloren. Kenny King kam im Zuge des X-Division-Turniers zur Liga und konnte besonders in den letzten zwei Monaten mehr auf sich aufmerksam machen. Chavo Guerrero ist der wohl größte Name der Neuankömmlinge, hat im Tag Team mit Hernandez allerdings eine eher unbedeutende Rolle. Dies liegt aber weniger an ihm selbst, sondern eher an der Darstellung der Tag Team Division.

Most Underrated (TNAW)

1. Alex Shelley – 242 Punkte (Vorjahressieger: Samoa Joe)

2. Douglas Williams – 197 Punkte

3. D'Angelo Dinero – 183 Punkte

Zur Auswahl: Leider ist Alex Shelley kein Teil des IMPCAT-Rosters mehr. Oder zum Glück für ihn? Bei TNAW bekam man ihn selten zu sehen. Anfang 2012 hatte er eine kleine Fehde gegen Austin Aries um das X-Divsion-Gold, anschließend gab es noch eine kurze Rückkehr der Motor City Machine Guns, bevor sich sein Partner Chris Sabin erneut verletzte. Kurze Zeit später sagte Shelley "Tschüss TNA!". Douglas Williams steht hingegen noch unter Vertrag, wird aber kaum eingesetzt, was seinem wrestlerischen Talent sicher unrecht tut. Der Pope ist, wie Alex Shelley inzwischen auch nicht mehr in Orlando unter Vertrag. Vor seiner Verletzung wurde D'Angelo Dinero alllerdings auch eher schlecht als recht eingesetzt, weshalb der dritte Platz in dieser Kategorie auch absolut vertretbar ist.

TNAW-Pay Per View des Jahres

1. TNAW Destination X 2012 – 337 Punkte (Vorjahressieger: TNAW Destination X 2011)

2. TNAW Bound For Glory 2012 – 192 Punkte

3. TNAW Slammiversary X – 136 Punkte

Zur Auswahl: Das Ergebnis kommt wenig überraschend. Destination X bot eine Menge Highlights. In einem Turnier sollte ein neuer X-Division Champion gefunden werden, Samoa Joe und Kurt Angle trafen in einem Bound For Glory-Series Match aufeinander, AJ Styles und Chistopher Daniels führten ihre Fehde in einem Last Man Standing Match fort und Austin Aries forderte Bobby Roode um dessen World Heavyweight Title heraus. Die Veranstaltung bot kein wirkliches Lowlight und endete hingegen auf einem sehr hohen Level, als sich Aries nach einem tollen Match den Titel von Roode sichern konnte. Da konnten die beiden größeren Pay Per Views, Bound For Glory und Slammiversary, letztendlich nicht ganz mithalten.

TNAW-Match des Jahres

1. Austin Aries vs. Bobby Roode (TNAW Destination X 2012) – 316 Punkte (Vorjahressieger: Ultimate X-Match: Austin Aires vs. Jack Evans vs. Low Ki vs. Zema Ion)

2. Street Fight: James Strom vs. Bobby Roode (TNAW Bound For Glory 2012) – 134 Punkte

3. AJ Styles & Kurt Angle vs. Chistopher Daniels & Kazarian (TNAW Slammiversary X) - 108 Punkte

Zur Auswahl: Die beste Veranstaltung des Jahres bot auch das beste Match des Jahres. Und, oh welch Wunder, es wurde von Austin Aries sowie Bobby Roode bestritten. Die beiden kämpften in einem technisch sauberen, simpel geführten und spannenden Match das größte Gold der Liga aus. Dabei hat einfach alles gepasst, was den Titelgewinn von Austin Aries noch einmal ein Stück größer wirken ließ. Auf Platz 2 folgt der Street Fight zwischen James Storm und Bobby Roode, welcher wrestlerisch natürlich weniger überzeugte, dafür aber mit umso mehr Intensität und Brutatlität. Platz 3 hingegen geht dann wieder an ein klassisches Wrestling Match, in welchem sich Angle & Styles die TNAW World Tag Team Title von Daniels & Kazarian sichern konnten. Das erste Aufeinandertreffen der vier war auch gleichzeitig das Beste.

TNAW-Fehde des Jahres

1. A Double erklimmt die Spitze: Austin Aries vs. Bobby Roode – 268 Punkte (Vorjahressieger: Kurt Angle vs. Jeff Jarrett)

2. Eine unbeglichene Bier-Rechnung: James Storm vs. Bobby Roode – 244 Punkte

3. Eine Biker-Gang mischt die IMPACT-Zone auf: Aces And Eights vs. TNAW – 177 Punkte

Zur Auswahl: Und auch zum Schluss darf Austin Aries noch einmal abräumen. Die Fehde gegen Bobby Roode, in welcher er sich schließlich erstmals den TNAW World Heavyweight Title sicherte, war für euch auch gleichzeitig die beste des gesamten Jahres. Eine Auseinandersetzung, welche ungleich länger ging, war die zwischen James Storm und Bobby Roode. Nach dem Betrug vom "IT-Factor" am Cowboy Ende 2011, ging die Fehde 2012 weiter und bot mit dem Steel Cage Match bei LockDown sowie dem Street Fight bei Bound For Glory zwei große, brutale Matches. Den dritten Platz erreichte die wohl größte Storyline der letzten sechs Monate. Mit einem einfallsreicheren, besseren Booking hätte es die Geschichte rund um Aces And Eights auch durchaus auf den zweiten Platz schaffen können. Allerdings schaffte man es in Orlando nicht, das am Anfang geweckte Interesse aufrecht zu erhalten. Vielleicht wird dies ja im Jahr 2013 besser.

Fazit:

Letzten Endes gab es bei den CAGEMATCH-Year End Awards 2012 im Mainstream-Bereich wenig Überraschungen. Die Abwesenheit von Sheamus bei den WWE-Wrestler des Jahres-Top 3 wäre da eventuell zu nennen, und vielleicht auch der Sieg von WrestleMania 28 beim WWE-Event des Jahres. Zu erwähnen sind am Ende natürlich die beiden Top-Stars ihrer jeweiligen Liga, CM Punk und Austin Aries, wobei besonders letzterer die Kategorien seiner Promotion absolut dominiert hat. Wer sich am Ende noch einmal für die detaillierten Ergebnisse vereinzelter oder aller Kategorien interessiert, findet sie unter diesem Link.

Zu guter Letzt die Frage an euch: Seid ihr mit den Ergebnissen einverstanden? Oder könnt ihr einige Abstimmungsergebnisse gar nicht nachvollziehen? Teilt uns eure Meinung mit, entweder in den Kommentaren oder im entsprechenden Thread auf dem Cageboard.

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